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In Kärnten, auf der sonnigen Südseite der Alpen, kann man sich ganz der BEWEGUNGSLUST hingeben: Unzählige Sportarten für Familien als auch freiheitsliebende Adrenalinjunkies, wetterfeste Einrichtungen, die grünsilberne Bergkulisse und die sauberen Seen machen es möglich.

LUST auf Wassersport
Dass man im Land der vielen glasklaren Seen und unzähligen Flusskilometer natürlich hervorragend baden, tauchen, segeln, surfen, raften, und kanufahren kann, liegt auf der Hand: 44 kontrollierte Badeseen mit Trinkwasserqualität glitzern in allen Blau- und Grüntönen, allen voran die größten Zugpferde:
Der mondäne Wörthersee, der naturbelassene Weissensee, der familiäre Klopeiner See, der mystische Millstätter See, der türkise Faaker See und der kultivierte Ossiacher See.
Kanuwanderer sollten in die naturbelassene Flusslandschaft des Outdoorparks Oberdrautal eintauchen. Das neue Drau-Kanucamp in Dellach ist zentrale Anlaufstelle für Kanutouren. Die qualifizierten Guides sind auf den 66 km zwischen Oberdrauburg und Sachsenburg mit unterwegs und entdecken gemeinsam mit den Gästen das „NATURA-2000-Gebiet“. Die Urkraft der Natur und die atemlose Stille beeindrucken Meter für Meter.
Erfahrene Guides sind auch beim Raften auf der Möll dabei. Sanfte Familientouren, aber auch Rodeo-Extrem-Rafting über Wuchtwasser und Walzen stehen am Programm, das mit einer reichhaltigen Jause im „Canadahaus“ belohnt wird.
Bei Sichtweiten bis zu 20 Metern ist der Weissensee eines der schönsten Tauchreviere Kärntens. Das Angebot reicht vom Schnuppertauchen über Spezialkurse bis hin zu Tauch-Trekking mit dem Floß.

LUST auf Wandern
Die Nähe zur Adria, die überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden und die traumhafte, abwechslungsreiche Topografie, machen Kärnten zum wanderbaren Paradies innerhalb der Alpen-Adria-Region. 93 der Berggipfel sind über 3.000 Meter hoch, allen voran der Großglockner mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs. Daneben gibt es noch die mittelgebirgigen Almlandschaften und die sanften Ebenen, die erkundet werden wollen. Natürlich nicht ohne der entsprechenden kulinarischen Verwöhnung: Themenwanderwege wie der Mostwanderweg am Wörthersee, Kultur-, Quell- und Mostwanderungen im Lavanttal erleichtern mit Sicherheit den Aufstieg. Im Nationalpark Nockberge erlebt eine fast vergessene Heilpflanze, der Speik, eine Renaissance. Auf ausgesuchten Wanderwegen rund um St. Oswald genießt man den betörenden Duft der Pflanze und erholt sich bei Fußbädern mit Speiköl in romantischen Almhütten.
Ausdauernde entscheiden sich für eine Weitwanderung, auch Trekking genannt. Besonders beliebt ist der beeindruckende Nationalpark Hohe Tauern, der 1. Nationalpark Österreichs, der mit rund 350 Almen und 91.000 Hektar Almfläche die höchste Almendichte aller Nationalparks hält. Der Tauernhöhenweg führt entlang des Alpenhauptkammes hinauf in die Welt der Dreitausender. Am Kreuzeck-Höhenweg taucht man ein in die stille Gipfelwelt der Kreuzeckgruppe. Am Karnischen Höhenweg, der in acht bis elf Tagesetappen 155 Kilometer entlang der Grenze zwischen Kärnten und Italien führt, entdeckt man mit etwas Glück etliche gut erhaltene Fossilien.

LUST auf Klettern
Wer keine Höhenangst kennt, testet den Hochseilgarten, die Schluchten, Klettersteige und Kletterfelsen auf der Tressdorfer Alm am Nassfeld. Auf der Flying-Fox-Meile schwebt man, sicher sicherer als einst Tarzan, von Baum zu Baum. Für Kinder gibt es hier einen eigenen Parcours, geprüfte Guides stehen zur Seite.
Auch im Outdoorpark Oberdrautal wird eifrig geklettert: Im Hochseilgarten in Greifenburg wird unter professioneller Anleitung gelernt und geübt. Anschließend geht’s zum Schnupperklettern auf die Kofl-Kletterwand in Irschen oder gar in die Pirkner Klamm mit Schwierigkeitsgrad C und zahlreichen Seilbrücken über den tosenden Wildbach.
Mit über 300 Routen, fast 400 Seillängen und bis zu 60 Meter hohen Felswänden gehört der Kanzianiberg in den Karawanken zu den Top-Kletterrevieren Kärntens. Die Routen sind mit 10 mm Bohrhaken gut gesichert. Im Waldseilpark „Hochhinauf“ mit 6 Parcours und 60 Übungen hoch über dem Faaker See hat man einen wunderschönen Blick auf den fünftgrößten See Kärntens. Das intensive Erlebnis zwischen 2 und 20 Metern Höhe fördert mit Sicherheit das Vertrauen innerhalb der Familie. Familientauglich ist auch die über 300 Meter tief eingeschnittene Schlucht der Mauthner Klamm in Kärntens Naturarena. So wie die Klettergärten „Jungfernsprung“ und „Breitwand“ in Döbriach am Millstätter See mit Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade.

LUST am Radfahren
Die Tourismusregion Klopeiner See/Südkärnten hat sich mit 1.246 km Strecken längst einen Namen als Rad-Destination gemacht. Biker, die keine Angst vor Finsternis haben, schätzen das perfekte Schlechtwetterprogramm: Acht Kilometer geht es bei kompletter Dunkelheit, ausgerüstet mit Bike und Stirnlampe, durch einen Stollen mit 30 Meter hohen Hallen. Auf Wunsch inkl. Stollen-Barbecue. Fest im Sattel strampelt man entlang Kärntens größter Lebensader, der Drau, auf 366 km. Vom Südtiroler Toblach bis ins slowenische Marburg führt die Strecke dieses Rad-Klassikers und dauert je nach Kondition zwischen vier und sieben Tagen. Bei Notfällen springt ein Reparatur- und Shuttledienst ein. Für die kulinarische Verpflegung sorgen die speziell beschilderten Drauradweg-Wirte. Die Region Bad Kleinkirchheim setzt auf das E-Bike. Nach kurzer Einschulung entscheidet man sich für eine der geführten E-Bike-Touren, für die es hier in 21 Betrieben insgesamt 50 Elektroräder auszuborgen gibt. Das 1100 Kilometer lange Radwegenetz für jeden Anspruch lässt das Herz jedes Bikers höher schlagen: Beim Nock-Biking geht’s bequem per Gondel nach oben, wo 43 bestens beschilderte Mountainbike-Strecken warten. Genussradler genießen den familiengerechten Seeradweg rund um den Millstätter See.
LUST auf Reiten
Hoch zu Ross verspricht das südlichste Urlaubsland Österreichs 1.500 Kilometer pures Reitvergnügen. Neun Spezialanbieter bieten kleinen Cowboys Jugendreitercamps, aber auch Therapeutisches Reiten und natürlich viel Spaß rund ums Pferd.
Trittsicher geht es wie in alten Zeiten auf den Säumerpfaden von Almhütte zu Almhütte. In den herrlichen Almregionen der Nationalpark-Region Hohe Tauern, bis hinauf in die Welt der Dreitausender. Mit dabei immer die topgeschulten Wanderreitführer.
LUST auf den Adrenalinkick
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Es gilt, sich zwischen Sprüngen mit oder ohne Eintauchen, Tandemsprüngen, Nachtsprüngen, dem „Hot Rocky Bungy“ oder dem „Jungle Swing“ zu entscheiden: Beim Bungyjumpen im ersten Bungy-Sprungzentrum Österreichs auf der höchsten Eisenbahnbrücke Europas in Ruden im Jauntal. Eine weitere exklusive Adresse ist die 160 Meter hohe Kölnbreinsperre im Maltatal. Den größten Swing Europas verspricht „Mega Dive“, die größte Schaukel der Alpen. Mit 100 km/h düst man über die Baumwipfel des Lesachtals hinweg.
LUST am Entdecken
Im GeoPark Karnische Alpen in Dellach/Gail wird das Abenteuer Erdgeschichte spielerisch entdeckt. Mit allen Sinnen erlebt man die Fossilien- und Gesteineschau, interaktive Animationen und Videoscreens. Besonders geeignet für kleine Forscher von 6 – 12 Jahren.

LUST auf Abenteuer
Kleine Abenteurer erobern die kinderwagentaugliche Donnerschlucht in Europas 1. Babydorf in Trebesing im Lieser-Maltatal. Shuttles bringen Familien vom Zwergennest in Trebesing zum Eingang der Märchenwandermeile. Besonders sehenswert ist hier neben Drachen und Hexen, die einem am Weg begegnen, die mit 175 m längste Hängebrücke der Alpen.
Der Katschberg heißt ab sofort auch Schatzberg, gilt es hier doch, Schätze mit GPS zu erwandern und zu orten. Ein Abenteuer für die ganze Familie, das bei der Aineck-Talstation losgeht.
In der Tscheppaschlucht im Rosental erlebt man beim Wandern die urgewaltige Kraft des Tschaukofalls mit 26 Metern Fallhöhe, aber auch seltene Pflanzen. Ein gut gesicherter Steig führt über Holzstege und Brücken durch die Schlucht. Der Barfußparcours führt hautnah über Erd-, Stein- und Waldböden.
Am Affenberg in Landskron beim Ossiacher See wird einem ganz warm ums Herz: Man spaziert im großzügigen Gehege der 131 Japanmakaken und erforscht so hautnah ihre ganz natürlichen Verhaltensweisen, das ausgeprägte Sozialverhalten und die strenge Rangordnung der jeweiligen Tiergruppen.
Nähere Informationen unter www.kaernten.at
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