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Slowakei: Besuch im Nationalpark Hohe Tatra

Slowakei: Besuch im Nationalpark Hohe Tatra

  

Behindertengerechte Wanderwege - "Autobahn" für die Rollstuhlfahrer

Abwechslungsreiche Natur, bunte Farben, abenteuerlich weitläufige Gebiete, dass ist die Slowakei, inmitten Europas. Man sollte ganz einfach das Land kennen lernen, die unvergängliche Schönheit der Berge, die Naturwunder der hoch gelegenen Täler, die glänzend schimmernden kristallklaren Wasserfälle, die geheimnisvollen Höhlen, die gastfreundlichen Menschen, damit man es erfährt, was es heißt in Ruhe auszuspannen, damit man es kennen lernt, mit der Natur und sich selbst eins zu sein.

Das ganze Jahr 2009 ist der 60. Gründung des Nationalparks Hohe Tatra gewidmet, welcher zugleich der älteste, schönste und größte nationale Park in der Slowakei ist. Die Schönheit des nationalen Parks lässt sich am besten von der neu erbauten Aussichtsterrasse auf dem Gipfel des Lomnic Berges betrachten, wo der Besucher gleichzeitig, eine Fülle der unterschiedlichsten Blumenarten des 2634 Meter hohen Gebirges, kennen lernen kann.

In der Hohen Tatra gibt es keine Langeweile, erzählte uns Herr Peter Chudy, Direktor des "Tourismusverbandes Hohe Tatra", mit einigen Beispielen:

Zauber der Schutzhütten im Hochgebirge. Der bekannteste Tourismuspfad ist der, der über die ganze Hohe Tatra führt. Vom Podbansky See bis in den Belianske Tatra liegenden Weißen See. Auf der Strecke gibt es 12 alleine stehende Schutzhütten, die von den Touristen gerne besucht werden und, die das ganze Jahr über geöffnet sind.

Vergnügung und Adrenalin. In Nieder-Tatrafüred kann man mit dem Wind um die Wette radeln. Rauf aufs Rad und runter vom Berg. Von der Brücke am Csorba See kann man das Bungee Springen üben, bis die Kinder sich im nahen Vergnügungspark amüsieren. Mit Paragliding oder Drachenfliegen erkundet man die Hohe Tatra von oben und in Tatralomnic oder Mengusovec macht man es vom Rücken der Pferde aus. Auch für die Golf-Fans gibt es was Passendes. In Groß Lomnic gibt es die "Black Storck" 18 + 9 Loch internationale Golfanlage, die für Profis wie Amateure gleichermaßen eine Herausforderung darstellt.

Herr Peter Churdy hätte uns noch stundenlang von diesem herrlichen Gebiet vorschwärmen können, soviel Besonderheiten gibt es dort. Allerdings, eine Besonderheit sollten wir schon noch erwähnen und zwar den "Aqua City Park" in Poprad. Ein außergewöhnliches Wellnessvergügen! Gibt es doch dort exklusive innen Thermalbecken mit Massagestrahlern, eine Bar, Jacuzzi, Saunen, Solarium, Eis-Paradies und eine Kryontherapiebehandlung zur Steigerung der Gesundheit, des Wohlbefindens.

Die Eigenheiten der Tatra Regionen widerspiegeln sich im Reichtum der Natur. Der Besucher der Regionen findet drei nationale Parks nebeneinander: den "Tatra National Park" mit seiner Tropfsteinhöhle, die zugleich heilende Wirkung auf Erkrankungen der Atmungsorgane hat, den "Paradies National Park" mit seinen schroffen Gebirgsschluchten und den "Pienini National Park" wo man auf dem Dunajec Grenzfluss mit dem Floß, Fluss abwärtsfahren kann. Dabei kommt man an zahlreichen historischen Städten vorbei, sieht gotische Bauwerke und bei einem Stopp, kann man das eine oder andere interessante Museum von innen betrachten.

Zu einem Besuch lädt auch die erneuerte "Béla Höhle" in Tatranská Kotlina ein, die 1882 entdeckt wurde, sowie die Holzkirche im nahen Kezmarok, die seit letztem Jahr in die Liste der UNESCO-Weltkulturerben aufgenommen wurde.
Die Sammlung der "Slowakischen National Galerie", welche nach 17 Jahren völlig neu umgeordnet wurde, befindet sich im Schloss Strázky in der Nähe von Spisská Belá und ist stark mit dem Kunstmaler Mednyánszky László verknüpft.

Den Csorba See hat die Schweizer Gesellschaft "New 7 Wonders" unter die 222 Länder, mit den insgesamt 261 namhaften Natur Erscheinungen, zur weltweiten Internetabstimmung über "Die 7 Weltwunder" aufgenommen. Der Csorba See wird beschrieben als ein zauberhafter, vom Gletscher gestalteter See, der im Jahr 155 Tage lang mit Eis bedeckt ist und keine oberflächliche Wasser Ab- und Zufuhr hat.

Das Projekt "Behindertengerechte Tatra" hat es ermöglicht, dass die höchsten slowakischen Berge auch diejenigen erreichen können, die es nicht mit den eigenen Füßen schaffen. Im Nationalpark Hohe Tatra gibt es bereits 8 Touristenpfade, die neben den üblichen Markierungen auch das Rollstuhl Symbol mit aufweisen. Die behindertengerechten Pfade führen zum Poprader See, in die West Tatra ins Bobroveci und Tichá Tal und auf dem Waldweg bei Zverovka durch das Rohacser Tal zur Berghütte Tatliak. Mit den Strecken nach Hrebienok, durchs Bielovodská Tal, nach Tatranská Javoriná und mit dem Weg zum Dunajec Durchbruch sind es mehr als 30 Kilometer, die von Rollstuhlfahrern benützt werden können. So haben auch die Behinderten die Möglichkeit, gemeinsam mit den anderen Touristen die Schönheiten der Hohen Tatra zu genießen.

Trotz der "Urwüchsigkeit" der Hohen Tatra sind die Unterkünfte alle zeitgerecht und komfortabel ausgestattet. Zahlreiche neue Hotels und Pensionen entstanden. Am Csorba See in Strbské Pleso wurde letztes Jahr das vier Sterne Hotel Crocus und Borovica eröffnet. In Alt-Tátrafüred und Tatra Lomnic entstanden neue Pensionen und Appartements. Das besondere Sommerereignis 2009 am Csorba See wird die Einweihung des einzigen 5-Sterne Hotels in der Hohen Tatra, sein. Es handelt sich dabei um das 1906 erbaute Grandhotel, dass vom Grund auf erneuert wurde und von Kempinski betrieben wird.

Die Angebote der Hohen Tatra sind sehr bunt und reich. Ausruhen, relaxen am Busen der Natur, probieren Sie es doch einfach mal aus.

Mehr zur Slowakei erfahren Sie auf der Homepage:

Foto: Slovakia Travel, Aqua City,

www.slovakiatourism.sk

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