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Drei Skigebiete, zwei Thermalbadeorte,
ein Skiberge für Tourengeher und Langläufer und eine Stadt – so könnte man das
wintertouristische Angebot der Region Villach zusammenfassen. Eine Vielfalt,
wie sie wenige Winterresorts aufzuweisen haben.
Gerlitzen Alpe: alle 60 Pistenkilometer
beschneibar
Im größten Skigebiet der Region wurden im vergangenen
Sommer Kühltürme errichtet, die das Wasser der Beschneiungsanlagen auf Temperaturen
nahe der Nullgradgrenze kühlen. Dadurch ist man bei der Beschneiung nicht so
sehr auf Minusgrade angewiesen und kann viel früher damit beginnen als in
anderen Skigebieten. Dem geplanten Skiopening am 27. November steht also nichts
mehr im Weg!
Klösterle II. Apropos
Beschneiung: Bereits vor dem letzten Winter wurde die neue Abfahrt Klösterle
West gebaut. Eine Piste, die sich wesentlich sanfter zu Tal schlängelt als der
Klösterle-Klassiker, dessen Steilhang bei vielen Skifahrern gefürchtet war. Nur
mit der Beschneiungsanlage ist man vor einem Jahr nicht mehr fertig geworden.
Eine Versorgungslücke, die mittlerweile geschlossen wurde. Jetzt gibt es
wirklich keine Ausrede mehr, warum man nicht mindestens einmal Richtung
Klösterle zu Tal brausen sollte.
Einmal rund um den Berg. Bereits
vom letzten Jahr bekannt dürfte die „Stella Ronda“ sein. Unter diesem Namen
wurde ein Lift- und Pistenkarussell beschildert, das 13 Abfahrten mit insgesamt
35 Pistenkilometern inkludiert, wobei man immer der Sonne entgegen fährt. Los
geht’s am Vormittag auf der Ostseite; am Nachmittag wird auf die Westseite
gewechselt.
Nach erfolgreichem Start im letzten Jahr, wird auch heuer
zur Teilnahme an der „Stella Ronda Snowchallenge 2011“ aufgerufen: Dabei geht
es darum, die gesamte Runde zu absolvieren, und sich dabei einer Zeitvorgabe
anzunähern. Der bekannte österreichische TV-Moderator und „Hüttentester“ Harry
Prünster wird diesmal die „Stella Ronda“ abfahren und die Gesamtzeit wird
wieder bei einem Notar hinterlegt. Am Ende der Wintersaison 2010/11 wird der
Herr Doktor die Zeit aus seinem Safe holen und mit allen registrierten
Ist-Zeiten auf der „Stella Ronda“ vergleichen. Unter allen, die der Sollzeit am
nächsten kommen, werden ein PKW der Mittelklasse und weitere wertvolle Sachpreise
verlost.

Dobratsch mit neuem Gipfelhaus
Gleich vis-à-vis von der Gerlitzen Alpe, am Dobratsch,
boomt der sanfte Tourismus; hier regieren Tourengeher, Langläufer und
Winterwanderer. Das Zentrum dieses sanften Wintertourismus befindet sich auf
1.732 Meter Seehöhe, bei der sogenannten Rosstratten. Sie ist Ausgangspunkt für
ein anspruchsvolles Loipennetz und zahllose Wanderwege, die entweder mit
Wanderschuhen oder mit Schneeschuhen bewältigbar sind. Im heurigen Winter
dürften zahlreiche Schneeschuhwanderer und Tourengeher den Gipfel auf 2.176 m
Seehöhe in Angriff nehmen. Grund ist das Ludwig-Walter-Haus, das rechtzeitig
vor der Wintersaison in Holzbauweise völlig neu errichtet wurde. Nach dem Umbau
verfügt das energieautarke Gipfelhaus nicht nur über 40 Betten sondern sogar
über eigene Seminarräumlichkeiten.
Zipfelbob und Skispringer.
Bergab tun sich dann die Tourengeher ein bisserl leichter als die
Schneeschuhwanderer. Es sei denn, letztere hätten einen Zipfelbob am Rücken
festgeschnallt. Eine immer häufiger anzutreffende Variante der Abwärtsbewegung
und lustige Alternative zum Rodeln. Der Dobratsch ist außerdem Heimstätte der
heimischen Skispringer. Die Villacher-Alpenarena mit ihren 90-m-, 60-m-, 30m-
und 15-m-Schanzen befinden sich am Fuße des Berges.
Dreiländereck: Per Jet gen Himmel
Der 3-Länder-Jet bringt Skifahrer am Dreiländereck in nur
8 Minuten gut geschützt unter ihren Wetterschutzhauben auf 1.506 m Seehöhe. Der
Name „Dreiländereck“ ist übrigens Programm: denn wer beim Gipfelkreuz steht,
kann von sich behaupten, seine Gliedmaßen gleichmäßig auf Österreich, Italien
und Slowenien verteilt zu haben.
Das Dreiländereck hat sich als Austragungsort von
Skirennen einen guten Namen gemacht. Zu diesem Zwecke wurde im Bereich der
Talstation ein Veranstaltungszentrum mit Büros errichtet, in denen die
Rennergebnisse professionell ausgewertet können. Klar, dass es außerdem einen
eigenen Veranstaltungssaal für Siegerehrungen gibt.
Verditz: die 8,5 km Herausforderung
Highlight des Verditz ist die 8,5 km lange Talabfahrt, die
auch für Könner eine echte Herausforderung darstellt. Aber keine Angst: am
Familienskiberg gibt es genügend Abfahrten für Genussskifahrer und Anfänger.
Die werden von den MitarbeiterInnen der örtlichen Ski- und Snowboardschule im
Umgang mit Board oder Bretteln unterwiesen.
Das Verditz ist in den letzten Jahren auch bei
Skitourengehern groß in Mode gekommen. Vor allem Einsteiger unternehmen hier
gerne ihre ersten Gehversuche, um Kondition und neue Ausrüstung zu testen. Im
Regelfall fahren sie mit dem Auto zur Mittelstation und steigen von dort zum
Schwarzsee auf knapp 1.800 m Seehöhe auf. Ebenfalls beim Schwarzsee befindet
sich die 5 km lange Panoramaloipe. Wer es mit den Skiern so gar nicht hat und
trotzdem auf Wintersport nicht verzichten will, dem sind Schneeschuhe zu
empfehlen. Will man sich dann bergab doch ein wenig dem Geschwindigkeitsrausch
hingeben, sollte man die Schneeschuhe am Rucksack festzurren und eine Rodel
zwischen die Beine klemmen.

Thermensprudel: Warmbad-Villach und Bad
Bleiberg
Drei riesige Kräne stehen seit einiger Zeit in
Warmbad-Villach. Das alte Erlebnisbad und der Karwankenhof werden völlig neu
errichtet bzw. umgebaut. Dafür soll die neue „Kärnten Therme Warmbad-Villach“
ab 2012 den Titel „Österreichs modernste Erlebniswelt“ tragen. Die
umfangreichen Baumaßnahmen bedeuten nicht, dass in Warmbad die Quellen zwei
Jahre lang gar nicht sprudeln. Urquellbecken und Therapiezentrum bleiben
selbstverständlich in Betrieb und sind von den Bautätigkeiten in keiner Weise
betroffen.
Aufschwung in Bad Bleiberg.
Bad Bleiberg, der zweite Thermalbadeort der Region erlebt seit ein paar Jahren
seinen zweiten Frühling. Aus dem renommierten Bleibergerhof wurde das
„Falkensteiner Hotel & Spa Bleibergerhof“ mit 108 Zimmern und Suiten sowie
einem riesigen Spa-Bereich. Das Kurzentrum umfasst nach einem Zubau bereits 320
Betten der Vier-Sterne-Kategorie und einen Heilklimastollen unter Tag, in den
man vom Hotel aus mit einem Lift gelangt. In ihm und dem vom Ortszentrum aus allgemein
zugänglichen Friedrichstollen erfahren Allergiker sowie Menschen, die unter
Atemwegserkrankungen leiden, Linderung.
Villach – heimliche Landeshauptstadt
Die zweitgrößte Stadt Kärntens punktet durch ihr
mediterranes Flair, für das zahlreiche Renaissance-Bauten verantwortlich sind.
Und natürlich die Villacher selbst, die viel südländische Sonne und Temperament
im Herzen tragen.
In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich das
Altstadt-Zentrum in einen riesigen Christkindlmarkt (20.11. – 24.12.) mit
zahlreichen Läden am Hauptplatz und rund um die Stadthauptpfarrkirche St.
Jakob. Nach Weihnachten bleiben die Buden stehen und Nikolo, Krampus sowie
Weihnachtsschmuck machen Platz für Schweinchen, Kleeblatt, Hufeisen und Co. Der
Neujahrsmarkt bleibt bis zum 1. Jänner geöffnet. Während man über den Markt
bummelt, können die Kinder am permanenten Eislaufplatz beim Rathaus (November
bis Februar) ihre Runden drehen. Vielleicht gefällt’s dem Nachwuchs so gut,
dass auch noch ein kleiner Shoppingbummel drin ist. Jedenfalls sollte man den
Abend unbedingt in einem der gemütlichen Altstadtbeisln ausklingen zu lassen.
Wer beim Shoppen gerne ein Dach über dem Kopf hat, ist im
wenige Kilometer südlich der Innenstadt gelegenen Shopping Center ATRIO
richtig. 28.000 m² Verkaufsfläche und
2.000 Parkplätze halten auch dem kräftigsten Besucheransturm stand. Genial für
Eltern: die Lollipop-Kindererlebniswelt, in der für kleine Gäste die Zeit
während der elterlichen Einkaufstour wie im Flug vergeht.

Mit den Öffis zu den Skibergen!
Es muss nicht immer ein Skiurlaub mitten im Skigebiet
sein. Wozu gibt es schließlich öffentliche Verkehrsmittel? Die sind meistens
gratis und bringen einen fast bis vor die Hoteltür bzw. die Talstation.
Einziges Problem: Wann fährt welcher Bus von wo in welches Skigebiet? In der
Region Villach hat man dieses Problem mit der Mobilitätslandkarte gelöst, die
alle notwendigen Infos zu den
Skibussen in einem Übersichtsplan zusammenfasst!
Auf einen Blick.
Die Gerlitzen schließt mit ihren Skibussen alle Ossiacher See-Orte (Ossiach,
Steindorf, Bodensdorf, Sattendorf, Annenheim) und den Großraum Villach an die
Kanzelbahn an. Und das auch noch gratis, wohlgemerkt! Ebenfalls zum Nulltarif
befördert ein Skibus die Urlauber von Villach ins Skigebiet Dreiländereck. Und
dann sind da noch die (kostenpflichtigen) Postbusse, die beispielsweise
Skitourenfreaks, Langläufer und Winterwanderer auf den Dobratsch und aufs
Verditz bringen, sowie die Zugverbindungen nach Annenheim, von dessen Bahnhof
es nur wenige Schritte zur Gerlitzen Kanzelbahn sind.
Die Mobilitätslandkarte gibt es bei jeder
Tourismusinformation oder zum Runterladen im Internet unter www.region-villach.at
Informationen und Buchungen:
E-Mail: meissnitzer@region-villach.at, www.region-villach.at
Foto: Kärnten Werbung
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Ihre Unterkunft am Fuße der Gerlitzen:
Pilsachhof Relaxparadies in Arriach
Ski Alpin und Langlauf im nahen Skigebiet Gerlitzen - die Talstation Klösterle-Gelitzen ist nur 5 "Autominuten" entfernt
Information und Buchung: info@pilsachhof.at; www.pilsachhof.at
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