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Selten findet man auf kleinem Raum ein dermaßen harmonisches Zusammenspiel zwischen Landschaft und Architektur, Kunst und Kultur, Tradition und Moderne, wie in Salzburg. Ein Spaziergang durch die von Mönchs-, Festungs- und Kapuzinerberg eingerahmte und den Fluss Salzach geteilte Stadt lässt Geschichte atmen und überrascht gleichzeitig mit spannenden Ausblicken auf Modernes. Die Fakten sind liebenswert und beeindruckend zugleich. Salzburg zählt nur rund 150.000 Einwohner, jedoch mehr als 4.000 Kulturveranstaltungen jährlich und an die 20 barocke Kirchenbauten. Salzburg war bereits zur Römerzeit eine bedeutende Verwaltungsstadt, an einer wichtigen Heerstraße und Nord-Süd-Verbindung gelegen. Gegründet gegen Ende des 7. Jahrhunderts wurde die Stadt bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts von unabhängigen, katholischen Fürsterzbischöfen regiert, die auch die politische Macht innehatten. Reichtum und Wohlstand sind auf den jahrhundertelangen Handel mit dem Salz zurückzuführen, dessen Einkünfte es den Landesherren ermöglichte, eine Stadt zu erbauen, die mit ihrem italienischen Flair als das „Rom des Nordens“ bezeichnet wird. Das „weiße Gold“, das Salz, verlieh der Stadt ihren Namen. Der berühmteste Sohn der Stadt verzaubert bis heute Musikliebhaber aus aller Welt. Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Geburtshaus in der Getreidegasse zu den meistfotografierten Motiven zählt, wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren. Hier entstanden über 350 seiner schönsten Werke und es wurde der Grundstock zu seiner einzigartigen Karriere gelegt, die Mozart zu dem machte, was er heute unumstritten ist: der Welt bedeutendster und meist gespielter Komponist, der mit seiner Musik ein neues Kapitel in der Musikgeschichte aufschlug. Den internationalen Ruhm verdankt Salzburg dem unvergleichbaren Charme ihres Stadtbildes, das die UNESCO dazu veranlasste, die Salzburger Altstadt in die Weltkulturerbeliste als besonders schützenswert aufzunehmen. „Die Atmosphäre von Salzburg ist durchdrungen von Schönheit, Spiel und Kunst …“, meinte schon Max Reinhardt, Theaterregisseur und Hauptinitiator der Salzburger Festspiele. 1920, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, verwirklichte Max Reinhard gemeinsam mit anderen in Salzburg ansässigen Künstlern und Intellektuellen seinen Traum, die ganze Stadt in eine Bühne zu verwandeln. Mit der Gründung der Salzburger Festspiele erfuhr die Stadt Salzburg einen wesentlichen Impuls in Richtung Internationalisierung, der bis heute anhält. Der „Jedermann“ – das erste Stück der Festspiele – ist bis heute unverzichtbarer Bestandteil eines der hochkarätigsten Musikfestivals Europas. Der weltberühmte Dirigent Herbert von Karajan, am 5. April 1908 in Salzburg geboren, gründete 1967 die Osterfestspiele und 1973 die Pfingstfestspiele, deren hohes Niveau Jahr für Jahr tausende Kunst- und Kulturliebhaber zu schätzen wissen. Aber auch Hollywood hat seine Spuren in der Stadt hinterlassen. Einer von drei Japanern hat ihn gesehen, für drei Viertel aller Touristen aus den USA ist er der Grund für ihren Salzburg Besuch und seine Melodien sind mittlerweile international bekanntes Liedgut. Die Rede ist vom mit fünf Oskars gekrönten Evergreen „The Sound of Music“, der sich seit seinem Erscheinen vor vierzig Jahren ungebrochener Beliebtheit erfreut. Der Hollywoodfilm „The Sound of Music“ wurde in der der Stadt Salzburg und in ihrer unmittelbaren Umgebung gedreht, noch heute können die Drehorte besucht werden. Eine Stadt mit vielen Facetten. Hoch über der Stadt auf dem Festungsberg thront die Festung „Hohensalzburg“, zeitweilige Residenz der Fürst - Erzbischöfe. Ein Besuch des Wahrzeichens der Stadt offenbart sechs Jahrhunderte an eindrucksvoller Baugeschichte und bietet Einblick in damalige Lebensverhältnisse. Lässt man den Blick dann rundum wandern, offenbaren sich die vielen Gesichter der Mozartstadt. Da ist zum einen der Festspielbezirk mit dem Großen Festspielhaus und dem Haus für Mozart. Da findet man das mittelalterliche Salzburg mit seinen Bürgerhäusern und engen Gassen, deren berühmteste wohl die Getreidegasse ist. Da blickt man in die Wiege der Stadt, den Klosterbezirk St. Peter, der sich eng an den Festungsberg schmiegt und den wohl schönsten Friedhof der Stadt beherbergt. Und da besticht die Grandezza des Doms mit seiner mächtigen Kuppel und der prachtvollen Fassade aus Untersberger Marmor. Rund um die mediterran öffnenden Plätze der Stadt tönt aus jeder Ecke Musik, da verlocken die Köstlichkeiten der typischen Kaffeehäuser und im Winter laden die historisch gewachsenen Christkindlmärkte am Dom- und Residenzplatz zum romantischen Winterzauber ein. Modern Art am Mönchsberg – Kunst an einem besonderen Ort. Puristisch, schlicht und beeindruckend bildet die großzügige Architektur des „Museum der Moderne“, am Mönchsberg gelegen, ein reizvolles Gegenstück zur historischen Altstadt. Auf vier Ebenen werden thematische Ausstellungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts gezeigt. Atemberaubend der Blick von der Terrasse des vom internationalen Star-Architekten Matteo Thun ausgestatteten Restaurants „m32“. Rechts der Salzach befindet sich der nächste Berg, dominiert vom Kapuzinerkloster, dem er auch seinen Namen verdankt. Ein Besuch führt am ehemaligen Haus des weltberühmten Schriftstellers Stefan Zweig vorbei und hat man Glück, kann man während der restlichen Wanderung den am Berg beheimateten Gämsen bei ihren alpinen Kletterkunststücken zusehen. Atemberaubende Kulisse nicht nur für Brautpaare bietet der Mirabellgarten, dessen Schloss, Europas schönsten Trauungssaal beherbergt. Kultur und Natur gehören in Salzburg zusammen und das bedeutet Seele baumeln lassen an den Ufern der Salzach. Und wer es sportlich liebt, und in kurzer Zeit möglichst viel von Stadt und Umgebung sehen will, der ist gut beraten, bei den zahlreich vorhandenen Fahrradverleihen einen Drahtesel anzumieten. Salzburg bietet ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz, die Distanzen sind gering und neben der sportlichen Betätigung gelangt man in den Genuss, etwa das vor den Toren der Stadt an einem romantischen Weiher gelegene Schloss Leopoldskron zu sehen.
Salzburgs Altstadt lädt zum Bummeln und Flanieren. Kleine Läden und Manufakturen halten eine bisweilen uralte Tradition aufrecht. Bäckermeister und Kürschner, Likörerzeuger und Weber, Konditoren und Schneider und noch viele mehr beleben die schmalen Gassen mit ihren romantischen Innenhöfen. Die so typischen Einkaufsadressen von Salzburgs Altstadt reichen in der Getreidegasse von der faszinierenden Welt der Spirituosen, über die letzte Schirmherrschaft der Schirmmanufaktur Kirchtag, bis hin zum Eldorado für Käse-Feinspitze. Aber auch feinstes Leder und zarte Spitze findet man in Salzburgs Altstadt. Tradition und Moderne finden sich in Salzburg nicht nur in Gastronomie und Kultur sowie Architektur wieder sondern auch im Shoppingerlebnis der Stadt. Neben traditionsreichen und historischen Geschäften präsentieren sich liebevoll namhafte, moderne Luxusläden wie DONUM by Erika Swarovski oder neue Trends am internationalen Modehimmel wie „Katharina Kaesbach“. Kulinarisch ein traditioneller und zeitgenössischer Hochgenuss. An Lokalen für jeden Geschmack hat Salzburg eine ganze Menge zu bieten: Von der Bar hoch über den Dächern Salzburgs, dem romantischen Straßencafé oder dem trendigen Beisl, bis hin zum Gourmettempel. Liebhaber gepflegter Gastronomie und Kulinarik auf höchstem Niveau finden in Salzburg ein wahres Eldorado. Nur wenige Orte in Österreich bieten auf so geringer Fläche eine derartige Auswahl an haubenprämierten Gourmettempeln und international bekannten und ausgezeichneten Kochkünstlern. Mit rund 12.000 Studenten ist Salzburg auch Hochschulstadt (Paris Lodron Universität, Universität Mozarteum) sowie Kur- und Kongressstadt. Das neue Kongresszentrum im Herzen der Mozartstadt entspricht mit 15.000 Quadratmetern Fläche den modernsten Anforderungen. Zeichen für den internationalen Stellenwert Salzburgs ist die Tatsache, dass Salzburg – nach der Bundeshauptstadt Wien – die Stadt mit den meisten konsularischen Vertretungsbehörden ist. Seitens der Politik werden intensive Kontakte zu den Konsulaten gepflegt, wobei die Zusammenarbeit die behördlichen Agenden ebenso wie die gegenseitige Unterstützung bei wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und touristischen Aktivitäten umfasst. Salzburg ist Sitz der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Der berühmte Maler Oskar Kokoschka gründete in Salzburg die „Schule des Sehens“, heute bekannt unter dem Namen „Internationale Sommerakademie“. 4.000 Kulturelle Veranstaltungen jährlich Das Jahr wird in Salzburg kulturell mit den international bekannten Mozartwochen eingeläutet. Ende Januar können sich Musikliebhaber auf Orchesterkonzerte mit der Camerata Salzburg und dem Mozarteum freuen. Gefolgt von den Oster- und Pfingstfestspielen erlebt man in Salzburg einen kulturellen Frühling von höchstem Niveau. Neben den Sommerfestspielen mit Promi-Charakter im Juli bietet die Stadt auch zahlreiche zeitgenössische Kulturgenüsse wie die Sommerszene im Juni und eine Vielzahl an Galerien und Ausstellungen. Wenn der kraftvolle Herbst seine Tore öffnet lädt Salzburg zum Jazzherbst mit internationalen Musikern in die Altstadt ein. Die stillste Zeit im Jahr wird vom Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus begleitet. Ganzjährig bietet das Salzburger Marionettentheater und die Salzburger Schlosskonzerte sowie Mozart Dinner Konzerte ein abwechslungsreiches Programm. Runder Geburtstag in der Festspielstadt Klangvoll wird der Sommer in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Salzburg: Mozart Symphonie Konzerte und ein Blasmusik-Festival läuten die warme Jahreszeit ein. Die Salzburger Festspiele werden 90 Jahre alt und widmen diesem Jubiläum eine große Sonderausstellung.
 Absolute Neuheit im Sommer sind die Mozart Symphonie Konzerte: An insgesamt 24 Wochenendterminen sind bis 30. Oktober 2010 Mozarts schönste Ouvertüren, Sinfonien und Konzerte zu hören. Das Amadeus Orchester Salzburg unter der Leitung von Elisabeth Fuchs spannt einen Klangbogen, den es in dieser Form bis dato nur im Mozartjahr gegeben hat. Auf dem Programm stehen u.a. Opernouvertüren aus „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“, „Cosi fan tutte“, Solistenkonzerte und Sinfonien wie die Haffner-Sinfonie, die Prager-Sinfonie oder die Jupiter-Sinfonie. Veranstaltungsorte sind der Große Saal des Mozarteums, die Große Universitätsaula und Salzburg Congress. www.amadeusorchester.com,
Von 30.4. bis 2.5. 2010 beweist Salzburg, dass es nicht nur Stadt der Klassik, sondern genauso Stadt der Blasmusik sein kann: Die ersten Salzburger Festspiele der Blasmusik zeigen die Vielfalt dieses Genres in all seinen Facetten. Eröffnet wird das neue Festival mit dem Showprogramm „Musik in Bewegung“, bei dem zahlreiche Kapellen des Landes auftreten und dem Eröffnungskonzert der „German Brass“ in der Großen Universitätsaula. Der zweite Tag steht ganz unter dem Motto „Salzburg klingt“: Bei einem einmaligen Ganztagskonzert werden die historischen Plätze der barocken Altstadt in die schönsten Klänge getaucht. Jede Kapelle spielt ein vielseitiges Programm mit Musik von traditionell bis modern. Vertreten sind beispielsweise die Bürgermusik Brixen (Südtirol) am Alten Markt, das Polizeiorchester Linz vor dem Haus für Mozart, das Ensemble Paris Lodron im Innenhof der Neuen Residenz, die Post Big Band Salzburg im Kaiviertel oder der Jagdhornverein Windhag im Innenhof der Alten Residenz.
 Die Sommerszene, ein internationales Tanz- und Theaterfestival, hat sich in Salzburg zu einem echten Sommer-Fixpunkt für Kenner etabliert. „echt Salzburg – das Festival zur Stadt“ (8. bis 17. Juli 2010) macht die Mozartstadt mit all ihren Facetten selbst zum Thema: Salzburg als Lebensplatz, als soziales Gemeinwesen, als europäische Stadt der Integration und Vielfalt, als Kunstmetropole oder Treffpunkt internationaler Kunstschaffender. Auf dem Programm stehen Filme, Installationen und Performances, die eine aktuelle künstlerische Sicht auf Salzburg, auf Problemfelder und Besonderheiten werfen. Die Projekte sind Unikate, die direkt vor Ort erarbeitet werden. Mitwirkende sind internationale und Salzburger Künstler, Jugendliche, Kunststudierende und Kunstinstitutionen. www.szene-salzburg.net 90-jähriges Geburtstagskind Im Zentrum des Opernprogramms der Salzburger Festspiele 2010 (25.7. bis 30.8.2010) steht der Mythos mit seinem Potential, elementare menschliche Erfahrungen und Situationen zu versinnbildlichen. Highlight ist die Uraufführung der Oper „Dionysos“ des deutschen Komponisten Wolfgang Rihm, der diese für die Salzburger Festspiele komponiert hat. Regie führt Pierre Audi, das Bühnenbild stammt vom in Japan aufgewachsenen Deutschen Jonathan Meese. Dirigent ist Ingo Metzmacher. Weiteres Opernhighlight ist Richard Strauss‘ „Elektra“, das erste gemeinsame Werk der Festspielgründer Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Weiters auf dem Programm stehen Christoph Willibald Glucks „Orfeo ed Euridice“ und Alban Bergs „Lulu“. Das Thema Mythos schlägt sich im Schauspielprogramm in drei Produktionen nieder: Peter Steins Inszenierung von „Ödipus auf Kolonos“ mit Klaus Maria Brandauer als Ödipus; „Tod in Theben“, eine Adaption der Sophokleischen Ödipus-Trilogie von Jon Fosse mit dem Young Directors Project; nicht zuletzt Matthias Hartmanns Inszenierung von Jean Racines „Phädra“ mit Sunnyi Melles in der Titelrolle. Besonders gespannt sein darf man auf die neue Jedermann-Besetzung mit Nicholas Ofczarek als neuem Jedermann und Birgit Minichmayr als neuer Buhlschaft. www.salzburgerfestspiele.at Im Zentrum des Jubiläums 90 Jahre Salzburger Festspiele steht die Ausstellung „Das große Welttheater“ des Salzburg Museums, eine multimediale Schau, die einen umfassenden Blick ins Innere der „Weltbühne“ gewährt. Ausgehend von der Gründungsidee, nimmt die Schau den Besucher mit auf eine Reise, die die geschichtliche Entwicklung und die Etablierung der Salzburger Festspiele zu einem der hochkarätigsten Festivals der Welt zeigt - bis hin zur zentralen Installation der Weltbühne, einer stilisierten Bühne mit multimedialer Bespielung. Eine begehbare, erwanderbare Enzyklopädie „Die Salzburger Festspiele von A bis Z“ bildet den Leitfaden durch die Geschichte der Festspiele. Die Geburtsstunde des Festivals schlug am 22. August 1920, als auf dem Domplatz Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt wurde. www.salzburgmuseum.at Spannendes auf dem Krauthügel... Am 21. Mai wird die Ausstellung „Bernar Venet – Eine Hommage an Salzburg“ eröffnet: Auf dem Krauthügel unterhalb der Festung Hohensalzburg im Stadtteil Riedenburg wird eine Gruppe von Stahlskulpturen des international renommierten Künstlers Bernar Venet aufgestellt. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Salzburg Foundation. Die Skulpturen des französischen Künstlers fügen sich perfekt in die imposante Landschaftskulisse ein. Seit den 80er Jahren hat sich Venet auf die Realisierung von Stahlskulpturen spezialisiert – ob als Gerade, Winkel oder angeschnittenes Kreissegment – die Objekte präsentieren sich stets in beeindruckender Größe und Materialität. www.salzburgfoundation.at Die wohl spektakulärste Adresse für Kunstfreunde und Gourmets befindet sich am Flughafen. Der „Hangar-7“, gesellschaftliches und gastronomisches Aushängeschild des Red Bull-Imperiums, ist binnen kürzester Zeit zu einem architektonischen Wahrzeichen des modernen Salzburg geworden. Eindrucksvoll ist schon die „Anreise“: Die Auffahrt zu beiden Seiten beleuchtet wie ein Rollfeld, im Hintergrund in regelmäßigen Abständen startende und landende Flugzeuge. Der Hangar-7 ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk mit 14 Metern Höhe, erbaut aus 1.200 Tonnen Stahl und 7.000 Quadratmetern Glas in der Grundform eines Flügels. Eine rund 6.000 Quadratmeter große Glasschale spannt sich über die riesige Grundfläche, auf der die einzigartige Sammlung historischer Flugzeuge der Flying Bulls, Formel I-Rennwägen und immer wieder wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler untergebracht sind. Mit dem „Restaurant Ikarus“ birgt der Hangar-7 auch eine der spannendsten Gourmetadressen Europas. Unter der Patronanz von Kochlegende Eckart Witzigmann und Executive Chef Roland Trettl wird jedes Monat ein anderer Starkoch aus den besten Restaurants rund um den Erdball eingeflogen. So kochen in diesem Sommer der gebürtige Franzose Nicolas Schneller und Supanut Khanarak aus Thailand (Juni) und die Roca-Brüder aus Spanien (Juli). Im August werden das Ikarus Team und Spitzenköche aus Österreich die Gäste kulinarisch verwöhnen. www.hangar-7.com Die Sonderausstellung „Grenzen überschreiten. Salzburg und Bayern 1810 bis 2010“ (11.6. bis 31.10. 2010) widmet sich den gravierenden Umwälzungen in Bayern und Salzburg während der Napoleonischen Kriege. Der Schwerpunkt der Schau liegt in der Darstellung der sechs Jahre bayerischer Herrschaft über Salzburg und der Vorstellung wichtiger Persönlichkeiten dieser Zeit. www.salzburgmuseum.at
 Das Museum der Moderne am Mönchsberg zeigt mit „Albtraum und Befreiung“ Werke von Max Ernst aus der Sammlung Würth (12.6. bis 3.10.2010). Max Ernst gehört zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Zu seinem Werk gehören Gemälde, Skulpturen, Collagen, Druckgrafiken und Zeichnungen; der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem druckgrafischen Werk, bei Collagen, Skulpturen und Gemälden. Am 3.7. 2010 eröffnet die Ausstellung „Press Art“ die Sammlung Annette und Peter Nobel. Press Art steht für die Wechselwirkung zwischen geschriebenem Wort und bildender Kunst, für die Verwendung von Zeitungen als Material für die Kunst (wie u.a. bereits bei Andy Warhol und Joan Miró). Das Rupertinum zeigt ab 24.7. 2010 die Werkschau „Daniel Richter“ anläßlich der Neuinszenierung der „Lulu“ von Alban Berg, für die Richter ein Bühnenbild gestaltet. www.museumdermoderne.at Bereits zum dritten Mal findet von 26. bis 30. Mai 2010 das Literaturfest Salzburg statt. Die Organisatoren Jochen Jung, Christa Gürtler und Klaus Seufer- Wasserthal bringen Literatur an ungewöhnliche Orte der Stadt. Die UNESCO-Weltkulturerbestadt wird zur Bühne für Lesungen: So treten beispielsweise Harry Rowohlt und Urs Widmer im Republic auf, ebenso Alissa Walser, die ihren neuen Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“ vorstellt. In den Kavernen werden Paulus Hochgatterer und Karl-Markus Gauß erwartet, sowie einige Überraschungsgäste. www.literaturfest-salzburg.at
 Beim Mittelalterfest auf der Festung Hohensalzburg (19.6. bis 20.6. 2010) wird das Mittelalter wahrhaft lebendig: Gaukler, Spielmannsleut, Fechtgruppen, Musikanten und mittelalterliche Spiele, längst vergessenes Handwerk und mittelalterliche Schmankerl versetzen die Besucher in eine längst vergangene Zeit. www.salzburg-burgen.com
Das Linzergassenfest (25. bis 26.6. 2010) lädt Ende Juni zum gemütlichen Flanieren und Feiern in der beliebten Linzergasse, die mit ihren vielfältigen Shops, Cafes und Restaurants bei Alt und Jung beliebt ist. www.salzburg-altstadt.at Bei den Brauchtumsnachmittagen im Heckentheater (jeden Freitag von 25.6. bis 27.8. 2010) sind Salzburger Tanzgruppen, Sänger und Musikanten zu sehen, ein echtes Muss für Liebhaber traditionellen Brauchtums. Weitere Informationen: Tourismus Salzburg, Auerspergstraße 6, A-5020 Salzburg, Tel.: +43/662/889 87 - 0, Fax: +43/662/889 87 - 32, Email: tourist@salzburg.info, www.salzburg.info Foto: Tourismus Salzburg GmbH
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