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Man
sagt, die Urlaubsregion Murtal ist eine der abwechslungsreichsten
Urlaubsgegenden der Steiermark. Die 8 Murtaler Skiberge bieten Sport und Spaß
auf anspruchsvollen Pisten für Anfänger genauso wie für Rennläufer, für
Snowboarder und Langläufer, für Schneeschuhwanderer und Wellnessliebhaber. Nun,
wir wollten dieser Behauptung nachgehen und besuchten von den acht Skigebieten
die nach unserer Meinung "Besten Drei". Murau/Kreischberg,
Turracherhöhe und das Lachtal.
Als Erstes
besuchten wir das historische Städtchen Murau mit dem dazugehörigen
Kreischberg. Murau ist ein Städtchen mit umfangreichen Kulturangeboten. Operettenfestspiele,
Theateraufführungen, Museen, Ausstellungen und Schlosskonzerte gibt es das
ganze Jahr über. Für gar manchem gehört das Biertrinken auch zu einer Art
„Kultur”. Hier kann er auch dieser Kultur frönen, denn das Murauer Bier zählt
zu den Besten im Land.

Am Kreischberg gibt es mit 3,7 Kilometern die
längste Gondelbahn der Steiermark. Aber nicht nur die Gondelbahn weist
Superlative auf, auch die Halfpipe, die zu den Größten in Europa zählt. Der
Kreischberg bietet einen Funpark,
der allen modernen Anforderungen Rechnung trägt. Auf einem ca. 800 Meter langen
Parcours am WM-Hang wurden verschiedenste Rails, Jumpboxes, Rainbowboxes und
Kicker gebaut, für Kids gibt es zusätzlich eine Kinderbox und ein Flatrail.
Sogar die WM-Halfpipe wird in den Airypark integriert! Besonders viel Spaß
macht das Skifahren auf dem Kreischberg. Auf den supergepflegten Pisten fanden
wir 42 Kilometer Abfahrten für die ganze Familie, eine Tubing Arena, eine
permanente Rennstrecke mit Zeitmessung und eine Speedstrecke mit Radarmessung.
Nicht von schlechten Eltern ist das
Angebot für Kinder: Im Yabaa Dabba Doo-Land tummeln sich Fred, Wilma und
Barney, im Dinopark trifft man so manches Urzeitungeheuer und zwischendurch
tobt man sich im „Kreischi Trampolin“ aus. Damit die ersten Schwünge gleich von
selber gehen, starten Anfänger in der „Kinderwelt“ mit Zauberteppich, Babylift
und Miniwellenbahn, später sieht man sich dann am Kreischi-Lift! Vierzehn
Seilbahnen und Lifte sorgen für eine ungetrübte Bergfahrt. Die moderne 6-er
Sesselbahn „Orange Sixpack“ mit Wetterschutzhaube ist schon seit zwei Saisonen
der Hit am Kreischberg. Auf der neuen Familienpiste können nun auch weniger
geübte Skifahrer das „Erlebnis Sixpack“ sowie das herrliche Panorama
unbeschwert genießen. Direkt in der Talstation gibt es seit Dezember 2010 ein
modernes Skidepot für Ski, Boards und Schuhe. So steigt man mit vorgewärmten
Schuhen direkt in das Skivergnügen ein. Zusammenfassend kann man dem ADAC
zustimmen, der den Kreischberg auszeichnete als: Aufsteiger in die Kategorie
„Top-Skigebiete in den Alpen“.

Zu einem zeitgemäßen Skigebiet gehören auch
zeitgemäße Unterkünfte. Von der Ferienwohnung bis zum Sterne-Hotel findet man
in Murau, St. Georgen und direkt an der Talstation des Kreischberges was das
Herz begehrt bzw. der Geldbeutel zulässt. Man muss aber wahrlich kein Millionär
sein, um z. B. im Hotel Relax Resort unterzukommen. Ab 79.- Euro pro Person und
Tag bekommt man auch ein Begrüßungsgetränk, Frühstücks- und Abendbuffet,
Benützung der 460qm großen Wellnessoase, Bademantel, beheizten Skiabstellraum,
Balkon mit Aussicht auf den Berg und die Halfpipe.

Etwa 40 Kilometer von Murau entfernt ist die
Turracherhöhe, die zur einen Hälfte zur Steiermark und zur anderen Hälfte zu
Kärnten gehört. Nachdem man die etwas steile Passstraße bezwungen hat, eröffnet
sich einem ein Winterparadies oben im Schnee, auf 1763 m. Zwischen November und
Anfang Mai findet man hier schneesichere Pisten bis auf 2205 m. Idyllische
Langlaufloipen, Winterwanderwege, Schneeschuhwanderungen und ein Bergsee, der
als Eislaufplatz genutzt wird, runden die sportliche Tätigkeit ab. Nun auch
hier wollten wir die Pisten genauer erkunden und ließen uns mit der Kornockbahn
- auf beheizten Sitzen - auf den 2205 Meter hohen Kornock bringen. Es empfing
uns ein grandioser Ausblick auf die umliegende Bergwelt und ein ziemlich
scharfer Wind so das wir uns beeilten, um etwas weiter nach unten zu kommen.
Nach dieser kleinen Unannehmlichkeit – so ist es halt manchmal auf dem Berg –
genossen wir die Autobahnbreiten, hervorragend präparierten Pisten. Mit riesen
Schwüngen fuhren wir abwärts, um dann durch einen kleinen Tunnel zur
Zirbenwaldbahn zu gelangen. Mit der 1000 m langen Zirbenwaldbahn ging es dann
nach oben, wo uns der Pistenbutler ein Glaserl Prosecco reichte, was ein
einzigartiger Service der „Bergbahnen Turracher Höhe“ ist. Nach dieser kurzen
Pause ging es auf der steilen Fiss Abfahrt hinunter, bis zur Talstation der
Turrachbahn. Von dort ging es mit der 1950 m langen Turrachbahn, einem 6-er
Sessellift mit Wetterschutzhaube wieder nach oben, um zwischen tief
verschneiten Zirbenbäumen die Zirbenwaldabfahrt zu bewältigen und so wieder zur
Kornock Talstation zu gelangen. Ein Skigebiet das punktet mit seiner Höhe und
vor allem mit der lieblichen Überschaubarkeit.

Auf der Turracherhöhe interessierten uns nicht nur
die Pisten. Mithilfe unserer Begleitung vom Hotel Turracherhof, Frau Gertraud
Degold, erfuhren wir vom „Nocky Flitzer”, einer hochmodernen 1,6 km langen
Rodelbahn. Bei idyllischer wie spektakulärer Streckenführung ging es durch den
Zirbenwald mit schnittigen Kurven, Kreiseln, Wellenbahnen und Sprüngen ins Tal
hinunter. Ein Erlebnis auf, welches man keinesfalls verzichten sollte. So durchgewirbelt
schnallten wir uns Schneeschuhe an und gingen durch die tief verschneite
Landschaft zur romantisch gelegenen Karl Hütte, um dort unsere verdiente Jause
einzunehmen. Gut gestärkt ging es zurück in Richtung Turracherhof ohne aber zu
vergessen dem „Mythos Edelstein”, einem Edelsteinmuseum einen Besuch
abzustatten. Es ist das größte seiner Art in Österreich.

Zurück im Turracherhof ließen wir uns die
Spezialität des Hauses, steirische Krenschaumsuppe mit Räuchersaibling,
Kalbsrückenmedaillon mit grünen Bohnen und als Dessert steirisches
Apfeltiramisu, servieren. Übrigens, auch auf der Turracherhöhe gibt es für
jeden Anspruch die passende Unterkunft. Auch hier muss man kein Millionär sein,
um sich ein Zimmer leisten zu können. Der Turracherhof bietet z. B. „Osterhasen
Woche” mit 7 Tage Halbpension und 6 Tage Liftbenützung für nur 628.- Euro pro
Person. Auch die übrigen Unterkünfte bieten gerade zur Osterzeit
außergewöhnliche Packages an.

Unsere dritte Station der Reise war das Lachtal.
Von Murau ca. 25-30 km entfernt geht es teils ziemlich steil (bis zu 15%
Steigung) hinauf ins Lachtal. Aufgrund der Höhenlage zwischen 1600 und 2222 m
sowie der großzügig ausgebauten Schneeanlage (inklusive Speichersee mit 107
Mio. Liter Fassungsvermögen) ist das Skigebiet Lachtal auch eines der Schneesichersten
in den Ostalpen. Erfreulich ist das Preis-/Leistungsverhältnis das sich im
gesamten Angebot des Skigebietes zeigt: Bei den Tages- und Mehrtagesskipässen,
bei den Quartiergebern, in den Skihütten und Restaurants, beim Aprés-Ski und im
breiten Veranstaltungs-Spektrum.

Die Unterkunftsmöglichkeiten im Lachtal sind auch
vielfältig. Vom Feriendorf Monarchia Park über das Appartementhaus Sissi Park
mit eigener Sauna in den Appartements bis hin zum Sterne Hotel Lachtalhaus und
vielen privaten Pensionen kann man alles finden, was man sich für seine
Urlaubstage wünscht. Und, teuer ist das auch nicht. So kostet z. B. das „Sonnenskilauf
Angebot“ vom Monarchia Park nur 659.- Euro pro Person und im Preis sind 7
Übernachtungen, Halbpension, Begrüßungsgetränk, Themenabend, Wellnessbereich
und ein Skipass für 6 Tage. Auch die anderen Häuser bieten etwa dieselben
Preise, damit das Lachtal für möglichst viele ein erschwinglicher Urlaubsplatz
bleibt.

Das Skigebiet Lachtal ist ideal für Familien, für
50 plus und für solche die sich erholen möchten ohne viel Disco Lärm. Das soll
natürlich nicht bedeuten das dort früh die Lichter ausgehen. Abends geht man
meist in das originelle Futtertrögl um Forellen zu speisen, die im Trinkwasser
klarem See schwammen und die sich zur „heimlichen Spezialität” des Lachtals
gemausert haben. Danach lohnt sich noch ein Besuch im Cafe-Hannes, wo es doch
noch etwas Discofeeling gibt. Dort kann man auch die vielen Pokale von der
Tochter des Hauses bewundern, welche diese in zahlreichen Weltcup Abfahrten und
Superskirennen errang.

Mehr Informationen über die Region „Murauer
Urlaubsregion” erhält man unter: urlaub@murtal.at, Tel.: +43(0)3572-44249, www.murtal.at
- Text/Fotos: www.aktiveurlaubszeit.de /
Okolicsanyi Zoltan
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