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Im Herbst, wenn der Paprika reif ist, glühen
förmlich die Felder in dunklem Rot und die Häuser in Kalocsa – dem berühmtesten
Paprikaanbaugebiet Ungarns - kleiden sich in ein wahres Purpurrot. Überall
werden Paprikagebinde aufgehängt um diese in der Herbstsonne zu trocknen.
Der Paprika hatte einen langen Weg, bis er aus
Südamerika Europa erreichte und mit türkischer Hilfe dann an der Donau sein
Zuhause fand, wo er dann zum „ungarischen Gewürz“, dem unentbehrlichsten Gewürz
der ungarischen Küche wurde.

Über den Paprika selbst und den einzelnen Phasen
der manuellen Bearbeitung erfährt man viel im einzigen Paprikamuseum Europas. Das
Heimathaus in Kalocsa bietet eine Auswahl an den verschiedensten Paprikasorten.
Beim Besuch von Gruppen wird das berühmte Schmalzbrot vom Mangaliza Schwein
(besonders Cholesterinarm) bestreut mit leuchtend rotem Paprika gereicht. Gruppen
haben auch die Möglichkeit Paprikafelder zu besuchen und selbst bei der
Paprikaernte etwas mitzuhelfen. Natürlich in Begleitung mit reichlich Schnaps,
Wein und Pogatschen.
In Kalocsa und der Umgebung gibt es zahlreiche
Tscharden in welchen man die typischen Kalocsaer Paprikagerichte serviert
bekommt. In einigen diesen Tascharden kann man auch hautnah miterleben wie, die
nicht minder berühmten Kalocsaer Stickereien gefertigt werden.
„Puszta-Achter“
das unvergessliche Erlebnis
Nur 11 Kilometer von Kalocsa entfernt befindet
sich Bakodpuszta, dass nicht nur ein schönes Tourismuszentrum ist, sonder
vielmehr ein Platz für seltene ureinheimische Tiere Ungarns. Hier kann man die
seltenen Tierarten, wie die ungarischen Graurinder beim Grasen beobachten oder
die Mangaliza Schweine – ungarisches Fettschwein mit besonders wenig
Cholesterin - bestaunen.

Besonders sehenswert ist die Pferdevorführung
welche die jahrtausendalte Verbindung zwischen Mensch und Pferd eindrucksvoll
vermittelt.
Die wunderbare Harmonie von Pferd und "Tschikosch", die
Eleganz der Pferde- und Rindergespanne, der Anblick des sog.
"Puszta-Achters" machen die Reise nach Bakodpuszta schon zu einem
wahren Erlebnis.
Weitere Informationen gibt’s: www.koronatours.hu
Fotó: www.aktiveurlaubszeit.de /
Okolicsányi
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